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bevor wir uns auf den weg machen konnten, mussten erstmal unsere zwei koffer und die neu dazugekommene reisetasche gepackt werden. dann machten wir noch einen umweg an einer mall vorbei, weil ich unbedingt nochmal zu victoria’s secret wollte. bis unser flug ging blieb immer noch genug zeit das moca aufzusuchen, das museum of contemporary art. es liegt quasi neben der walt disney concert hall von frank gehry – zum glück hatten wir auf diese weise die gelegenheit dieses faszinierende gebäude aus der nähe zu sehen.
die parkplatzsuche gestaltete sich fast unmöglich und schließlich mussten wir nachgeben und 12$ hinblättern – obwohl wir nach der ganzen sucherei nur noch eine stunde hatten. der eintritt im moca war auch nicht gerade geschenkt, aber nun waren wir schon da. leider wurde nicht die sammlung gezeigt, die in meinem reiseführer sehr gelobt gewesen war. stattdessen war in einem teil des museums eine retrospektive des deutschen künstlers martin kippenberger zu sehen. in der anderen hälfte wurde eine louise bourgeois ausstellung vorbereitet, die ich sehr gerne gesehen hätte. über die trennwände hinweg konnte man schon eine große spinnenskultpur ausmachen. herr kippenberger begeisterte uns leider weniger, aber über den nostalgischen “kenner trinken württemberger”-aufkleber auf diesem mit brauner farbe und haferflocken gestrichenen auto haben wir uns beide gefreut.
besonders lang hat uns die ausstellung nicht beschäftigt und so blieb noch zeit den museums-shop aufzusuchen. davor stand eine beeindruckene skulptur aus auto- und flugzeugteilen. im shop kaufte ich mir eine box mit karten mit “subversive cross stitching” von julie jackson. i love!
dann mussten wir uns wieder in den verkehr wagen um zum flughafen zu kommen. auf dem weg kamen wir noch über eine besonders beeindruckende intersection – sowas brauchen wir in deutschland auch! zum glück klappte alles bestens: das zurückgeben des mietwagens, die fahrt zum terminal, der check-in und sogar der gefürchtete security check. in einem zeitschriftenladen wurden wir bei der genervten verkäuferin noch all unser kleingeld für zeitschriften und snacks los.
auch im flugzeug war uns das glück hold: wir saßen zu zweit auf drei sitzen in der mitte des flugzeugs. so konnten wir mit hilfe von melatonin sogar ein bisschen schlafen. in düsseldorf mussten wir eine ganze weile auf den anschlussflug warten und kauften uns in alter gewohnheit bei starbucks mit kreditkarte zwei kaffee (natürlich die größte größe). noch wollten wir uns nicht eingestehen, dass dieser wunderschöne urlaub nun wirklich vorbei war.
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los angeles selber wollten wir natürlich auch noch sehen. deshalb fuhren wir an diesem tag erstmal nach beverly hills. man merkte sofort, dass man dort angekommen war, weil plötzlich überall grüner rasen, blühende blumen und riesige häuser waren. ich wollte mir mal den rodeo drive anschauen, aber nachdem wir einmal drüber gefahren waren und ich ähnliche unerschwinglichkeit wie auf der madison avenue festgestellt hatte beschlossen wir uns die parkplatzssuche und die hitze draußen zu ersparen und weiterzufahren.
in meinem tollen lonely planet reiseführer war eine tour von häusern von celebrities abgedruckt, die wir abfahren wollten. wahnsinnig sinnvoll war das nicht, denn natürlich sind diese häuser alle hinter exorbitant hohen hecken versteckt. zudem kannten wir etwa die hälfte der celebrities gar nicht. und die inkonsequente umgangsweise der amerikaner mit hausnummer (10980 neben 10932) machte die sache auch nicht einfacher. um nicht auszusehen wir stalker wollten wir natürlich auch nicht anhalten und aussteigen und so war das ganze etwas enttäuschend. aber immerhin haben wir tolle wohngegenden gesehen und sind an der playboy mansion vorbeigefahren. und das tor an der einfahrt nach bel air war auch nicht übel.
als nächtes wollten wir uns den sagenumwobenen mulholland drive ansehen. zum glück war er sehr git ausgeschildert und wir fanden ihn bald. hier war das fahren auch sehr angenehm, die straße war zwar kaputt aber nur zweispurig und der verkehr war auch nicht so schnell. zu beiden seiten hatte man immer wieder einen großartigen blick auf das moloch los angeles. und an den hügeln hatte konnte man von oben das eine oder andere extrem bonzige haus erspähen.
an einem aussichtspunkt hatte man schließlich einen guten blick auf downtown l.a. im vergleich zu manhattan fanden wir diese handvoll unmotiviert in der landschaft verstreuter hochhäuser aber etwas traurig. auch das hollywood sign war nicht der atemberaubende anblick, den man sich erhoffen würde. aber ganz ohne ein foto davon nach hause zu fahren wäre natürlich auch völlig undenkbar gewesen.
da der tag immernoch fürchterlich heiß war beschlossen wir ins kino zu gehen, in nick and norah’s infinite playlist, für den wir in new york schon überall werbung gesehen hatten. wir stellten es uns lustig vor einen film zu sehen, der an orten spielte an denen wir selber erst kürzlich gewesen waren. bis der film anfing mussten wir uns aber noch etwas die zeit vertreiben. wir fuhren deshalb ins beverly center, eine recht ansprechende mall in beverly hills. dort fand luis endlich noch ein paar turnschuhe, allerdings sehr unamerikanische, nämlich von lacoste. in der nähe des centers gab es einen american apparel, wo ich wegen der vel günstigeren preise gerne nochmal vorbei wollte, aber leider war es unmöglich einen parkplatz zu bekommen.
wir fuhren also zum kino – dort gab es zum glück ein parkhaus. der film war sehr schlecht besucht und das zu recht, war nämlich wirklich nicht berauschend. mir ist natürlich klar, dass wir nicht gerade die zielgruppe dafür darstellen, aber juno war doch auch so gut und da spielte sogar der selbe schauspieler mit.
anschließend fuhren wir zurück zum hotel. wir wollten noch einmal schön essen gehen, dann am darauffolgenden tag ging ja schon der flug zurück nach stuttgart. erst machten wir aber noch einen abstecher zum hollywood boulevard. ich glaube es war ein fehler das abends zu tun – es trieben sich massig suspekte gestalten dort herum, viele verkleidet, hoffend man würde für ein foto mit ihnen geld bezahlen. die sterne auf dem bürgersteig waren zum teil unter bauzäunen versteckt und konnten zu dieser urzeit kaum noch in der sonne glänzen. und die hand- und fußabdrücke vor dem chinese theater waren auch nicht gut zu erkennen. ich habe nichtmal die von marilyn monroe entdeckt. mal wieder ein fall bei dem etwas im film unendlich viel spektakulärer ist als in der realität.
wir flüchteten also schnell in die mall neben unserem hotel zurück und nachdem wir das angebot an restaurants dort analysiert hatten, beschlossen wir wieder zur california pizza kitchen zu gehen, weil es dort so gut gewesen war und wir an unserem letzten abend kein risiko eingehen wollten. der salat den ich mir aussuchte war auch in der tat fabelhaft, luis nudelgericht konnte aber mit der pizza meiner meinung nach nicht mithalten. maragritas gab es natürlich auch wieder.
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in der frage disneyland vs. universal studios entschieden wir uns für letztere. weil: wir sind beide nicht mehr 5, wir mögen psycho mehr als mickey mouse, die universal studios waren näher zum hotel (d.h. weniger l.a. verkehr), abends wollten wir noch zu einem tv screening und das war auch quasi um die ecke. also bissen wir in den sauren apfel und blätterten erst 12$ fürs parken und dann ca. 80$ (pro kopf wohlgemerkt) für den eintritt hin.
vorbei an der unfreundlichen, übergenauen einlassfrau und endlich drin im park wollten wir erstmal zur studio tour, die auch als auftakt und einstimmung empfohlen wird. ich muss sagen, das ist bei weitem nicht so toll wie es sich anhört. man sitzt in überdimensionierten golfwägelchen, von denen 4 zusammengehängt sind. das macht insgesamt schätzungsweise 100 leute pro tour. dann fährt man durchs studio gelände, aber meistens heißt es nur: da drinnen filmen sie gerade xxx – und weiter geht es. noch schlimmer sind die eingebauten späßchen bei denen die wägen wackeln oder auch besonders gerne mit wasser bespritzt werden. das mag ja im august super sein, aber im oktober irgendwie weniger.
was wir schließlich zu sehen bekamen: wisteria lane im vorbeifahren, weil dort gerade gefilmt wurde; das psycho motel mit einem unüberzeugenden norman bates, der erst eine verhüllte frau im kofferraum verpackte und dann mit einem messer auf uns losstürmte; das set eines flugzeugabsturzes aus einem film von spielberg, den ich aber nicht kenne; den central park (mitten in l.a.) und eine western stadt. dort sind manchehe türen übrigens besonders klein und andere besonders groß. in die großen stellt man die frauen, damit sie zierlich und hilflos aussehen, in die kleinen die männer, damit sie groß und stark wirken. hach, das ist einfach alles so primitiv.
nach ende der studio tour liefen wir schnell zum neuen simpsons ride. die schlangen waren recht lang, aber es hat sich gelohnt: in einem ruckelnden, wackelnden, stürzenden (aber eigentlich stationären) wagen saß man vor einer 3d leinwand und erlebte wie die simpsons in krusty’s vergnügungspark durch verschiedene sabotageakte einen ziemlich gruseligen tag verbringen: von der achterbahn fallen, durch die luft fliegen und im mund einer überdimensionierten maggie landen, die einen zum glück gleich wieder ausspuckt… wobei man mit wasser vollgespritzt wird. das klingt bescheuert, war aber wirklich täuschend echt und dabei konnte man sich doch immer noch in der sicherheit wiegen gerade nicht wirklich 100m in die tiefe zu stürzen.
anschließend sahen wir uns einen 3d shrek film mit 3d brillen, wackelnden sitzen und… kleinen wasserspritzvorrichtungen in den vordersitzen an. war nach der wackelei vorher ziemlich langweilig. aber immerhin bekamen wir ein foto mit shrek. shrek ist toll. dann sahen wir uns noch eine waterworld show an, eine völlig überholte show zu special effects mit feuer (gähn!) und eine pseudo-komische show über verschiedene andere special effects.
gefahren sind wir natürlich auch noch was, und zwar eine jurassic park wasserbahn, die aber letztendlich nicht viel mehr konnte, als die, die man vom jahrmarkt kennt. luis fuhr noch mit dem mummy ride, aber ich weigerte mich, weil es da drin dunkel und geisterbahnig war und man vor- und rückwärts achterbahn fahren musste. dann war es auch schon zeit zu gehen, denn bald fing das screening der show “new adventures of old christine” mit elaine von seinfeld in den warner bros. studios an.


es war interessant mal bei so einem screening dabei zu sein. wir wurden ins studio geführt und stellten dann quasi einen teil der live studio audience dar. unsere aufgabe war es bei den verschiedenen szenen zu lachen. stellen bei denen keiner gelacht hatte, wurden dann am set direkt umgeschrieben und wiederholt. man sah also immer wieder leicht verschiedene sachen, im großen und ganzen musste man aber doch ca. 3 mal über die selben witze lachen. um uns das zu erleichtern gab es einen publikums-bespaßer, der in den pausen frewillige verarschte, über die crew witze riss und uns in der tat ganz gut bei laune hielt. insegsamt waren aber die knapp 4 stunden, die es letztendlich dauerte doch etwas zu viel des guten, und am ende wollte man die darsteller am liebsten für jeden versprecher erwürgen.
jedenfalls waren wir sehr froh, als wir um 20:30 endlich gehen durften und an diesem tag (außer dem trockenen stück pizza, das es im studio gegeben hatte) doch noch was zu essen bekamen – mal wieder sandwiches im bett. dazu hörten wir uns nachrichten über die brände an und erschauerten jedes mal, wenn ortsnamen fielen, in deren nähe wir am vortag noch gewesen waren.
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nach dem guten warmen hampton inn frühstück suchten wir zunächst eine premium outlet mall (carlsbad premium outlets) auf, die wir am vortag auf dem weg zum hotel entdeckt hatten. vielleicht würden sich noch ein paar polos für luis finden lassen. aber obwolh es sogar ein barneys new york (!!!) outlet gab, wurden wir nicht so richtig fündig. für ein bisschen kontrastprogramm fuhren wir noch zu walmart, wo es mir aber im vergleich zu target nicht so super gefiel. trotzdem war hastdunichtgesehenhastdunichtgeghört eine stunde vergangen.
schnell wollten wir jetzt noch ein bisschen was von diesem tag mitnehmen, den wir eigentlich orange county und seinen stränden gewidmet hatten. auf dem weg zum stranden verpassten wir eine ausfahrt und fanden uns plötzlich in der einfahrt zu camp pendleton, einer marine corps base wieder. ein bisschen hatten wir angst, gleich festgenommen und per schiff zurück nach deutschland verschifft zu werden, aber wir durften einfach einfahren, wenden und doch noch zum strand fahren. landeinwärts machte sich währenddessen immer mehr eine große rauchwolke bemerkbar – dort begannen an diesem tag die schlimmen feuer, über die noch wochen später immer wieder in den deutschen nachrichten berichtet wurde.
in orange county war es tatsächlich sehr hübsch, aber dem klischee entsprechend gab es leider unerhört viele privatstrände, so dass es sich gar nicht als so einfach erwies sich in die sonne in den sand zu legen. in laguna beach fanden wir aber schließlich eine versteckte garage von der aus man an einen sehr hübschen strand gelangte. dort blieben wir, bis die sonne unterging.
obowhl es schon dunkel wurde, fuhren wir noch weiter und schauten uns die gated communities und die teuren geschäfte auf beiden seiten der straße an. in newport beach schien niemand mehr ohne bewachtes tor und ohne gläserne zäune (!!!) um sein virtel leben zu können. schließlich fuhren wir landeinwärts auf die interstate um nicht in die südlichen stadtteile von l.a. zu geraten die anscheinend keinen so guten ruf genießen.
die fahrt nach l.a. hinein war unglaublich, atemberaubend, verstörend – und ich war schließlich nur die beifahrerin. schon lange bevor man die stadt überhaupt erreichte war der verkehr schon völlig verrückt. die straße hatte bis zu 7 spuren, ausfahrten gab es links und rechts, überholt wurde ebenfalls links und rechts, auto drängte sich an auto und trotzdem ging alles mit scheinbar kopfloser geschwindigkeit vor sich. dass es inzwischen dunkel war, machte das ganze sicher auch nicht besser. ich kann mir nicht vorstellen wie erleichtert luis gewesen sein muss, als wir endlich die ausfahrt für hollywood erreichten und diese höllenstraße verlassen konnten.
immerhin erlebten wir mit unserem hotel, dem hollywood celebrity hotel, noch eine echt positive überraschung. es war hübsch eingerichtet, sauber, das zimmer war groß, es gab einen kühlschrank und einen esstisch, einen kleinen ankleidebereich und einen parkplatz um die ecke. und das beste war: innerhalb von 5 minuten konnte man auf dem hollywood boulevard sein. dazu musste man nur eine open air mall durchqueren, an deren rückseite sich das hotel befand. allerdings interessierten uns an diesem abend sterne und fußabdrücke auf dem boden wenig – wir wollten vor allem etwas essen. in der mall wurden wir fündig: bei california pizza kitchen gab es fabelhafte pizza, bezahlbare vorspeisen, ausgefallene salate und margaritas.
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wir konnten gar nicht schnell genug wegkommen aus el centro. zum glück war es nun nicht mehr weit bis san diego. die straße führte durch ganz sonderbare berge, die aussahen als hätte jemand zufällig geröll aufgeschüttet. vielleicht war das ja die u.s.-regierung um die illegale einwanderung zu erschweren. zusätzlich zu diesem unwegsamen gelände gab es allerdings auch noch eine weitere straßensperre – und das am tag. luis machte den fehler vorne nicht lange genug zu halten und wurde prompt zur sau gemacht.
in san diego angelangt fuhren wir erstmal zum strand. dort war es aber ziemlich kalt und so fuhren wir nur ein bisschen herum und dann zurück ins stadtzentrum. dort gab es eine große offene mall, die ich anschauen wollte. zuerst wollten wir aber was essen. leider fanden wir nichts, was uns ansprach und so begnügten wir uns mit zwei riesigen kugeln ben&jerry’s eis – in meinem fall zwei ganz fabelhafte peanutbutter geschmacksrichtungen. nach diesem eis-vergnügen wollte ich mal wieder zu forever 21. ich war zwar schon so oft enttäuscht worden, aber ich hatte den glauben doch noch nicht aufgegeben. und dieses mal wurde ich nicht enttäuscht: schmuck, ein rock und mehrere süße schwarze, rüschige, schliefige oberteile wanderten dieses mal mit mir an die kasse.
nachdem mein shopping-bedürfnis gestillt war, sollte luis nun auch noch auf seine kosten kommen: mit einem weiteren strand-besuch. bald hatten wir eine schöne wiese mit möwen und meerblick gefunden. lange hielten wir es aber nicht aus, denn der wind war trotz jacke unangenehm kühl.
etwas durchgefroren kehrten wir schließlich zum auto zurück und fuhren weiter richtung norden, richtung carlsbad (wo unser hotel war) immer am meer entlang. dabei gerieten wir immer wieder in sackgassen und stellten schließlich fest, dass man um so viel meer wie möglich zu sehen am besten immer der bike route folgte. unterwegs kamen wir mitten im wohngebiet an einem sonderbaren rot-blau gestreiften zelt vorbei und dachten schon, dass das ja ein sonderbarer platz für einen zirkus war, bis uns klar wurde, dass hier insektenvernichter am werk waren. bevor wir ins hotel fuhren, hielten wir nochmal am strand um mal wieder einen sonnenuntergang zu genießen. die wartezeit vertrieben wir uns mit fotografieren.
die nacht verbachten wir mal wieder in einem hampton inn. dementsprechend wurde an diesem abend im bett gegessen und gebloggt.
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diesen tag begannen wir mit frühstück im hotel. das war nämlich inklusive. habe ich erwähnt, dass ich hampton inns liebe? es gab käse-omelette, bagels, toast, säfte, kaffee, kondensmilch mit karamell- und vanille-geschmack, cereal, peanut butter, jelly – einfach toll. da wir die folgende nacht auch hier verbringen wollten, hatten wir für diesen tag vor uns einen strand in der gegen auszusuchen und ein bisschen in der sonne zu liegen. der reiseführer empfahl zuma beach, nördlich von malibu. also fuhren wir dorthin und machten den dummen fehler statt wie alle anderen einfach auf der straße zu parken 6$ für die benutzung der vollkommen leeren parkplätze zu bezahlen. einer der parkplätze war reserviert, da an diesem tag “the new adam sandler movie” an diesem strand gedreht werden sollte. leider haben wir davon aber gar nichts mitbekommen. wir lagen nur ein paar stunden auf unserer flugzeug decke herum, beobachteten die surfer-boys und ihre am strand zurückbleibenden groupies, lasen und genaßen die sonne.
irgendwann wurde ich aber nervös, wie ich es am strand immer werde. das ewige herumliegen in der hitze macht mich ganz verrückt. also fuhren wir weiter gen süden, durch malibu, das an sich gar kein ort ist, sondern nur ein ca. 20 meilen langes gebiet an der küste. mit vielen bonzigen villen, privatstränden und -straßen. in diesen gegenden bekommt man immer den eindruck, sie wären nur von mexikanern besiedelt, weil die mexikanischen gärtner, bauarbeiter und sonstwie angestellten die einzigen menschen sind, die man auf den straßen sieht.
südlich von malibu fing schon ganz deutlich l.a. an, der verkehr war entsprechend. wir wollten zuerst nach venice beach, wo es diesen berühmten bretterweg mit den touristen-läden und massenhaft freakigen menschen (laut unserem reiseführer) – gibt. mal ein bisschen leute schauen. parken war aber zu vernünftigen preisen unmöglich und so beschlossen wir, dass unsere voyeuristischen tendenzen doch nicht so stark waren, und dass wir in las vegas bestimmt noch genug komische menschen sehen würden und fuhren zurück nach santa monica. dort konnte man kostenlos parken und in der ersten fußgängerzone, die ich während unseres urlaubs gesehen hatte, ein bisschen herumflanieren. allerdings hatten wir zu diesem zeitpunkt sämtliche geschäfte schon x-mal gesehen und besucht und so war der reiz der shoppingmeile schnell erschöpft.
wir überlegten noch essen zu gehen, ich wäre auch einigen margaritas nicht abgeneigt gewesen, aber es war erst 5 und so fuhren wir doch lieber wieder zurück in unser lockendes hotelzimmer um dort genüsslich ein paar unterwegs erworbene quarter pounder with cheese zu verspeisen. anschließend suchte ich noch bei maps.google.com die routen für die nächsten tage heraus und schickte sie an luis’ iphone, damit wir nach las vegas, zum grand canyon, und anschließend wieder zurück finden würden.
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der morgen in buellton begann mit der feststellung, dass ich einen üblen sonnenbrand im gesicht hatte und durch das ständige tragen meiner sonnenbrille am vortag aussah wie ein invertierter panda. wir mussten also bevor es weitergehen konnte erstmal sonnenmilch kaufen. einen safeway gab es in buellton nicht und so mussten wir zu walgreen’s ausweichen. ich muss sagen, die einwohner und einkäufer haben mich etwas beängstigt, besonders weil sie alle sehr fett waren und sich verdächtig ähnlich sahen – klarer fall von inzest.
frisch sonnengecremt machten wir dann erstmal einen abstecher nach los olivos um einen eindruck vom zweiten wine country in kalifornien zu bekommen, genauer gesagt santa barbara wine country, wo übrigens auch der mir arg verhasste film sideways gespielt hat. hier war alles etwas verdorrter als in napa valley, und die weingüter waren weit weniger beeindruckend. nur der ort solvang war bot noch etwas neues: er wurde wohl irgendwann von einige skandinaviern gegründet, und darum ist dort heute immer noch alles im skandinavischen stil – oder was die amis sich darunter vorstellen – gehalten. ziemlich komisch fanden wir.
über den highway 154 ging es dann durch recht hübsche berge, von denen man bald einen schönen ausblick aufs meer hatte, nach santa barbara. davon haben sicher alle freunde der drei fragezeichen schonmal gehört. so auch von dem nachbarort ventura und von oxnard, wo unser hotel für diese nacht war. und auch santa monica, das wir am folgenden tag besuchen wollten, wird ja häufig von justus, peter und bob auf der verbrecherjagd berücksichtigt. ich war also quasi gleich nebenan von rocky beach.
santa barbara war sehr hübsch, hier sahen wir auch unsere erste palmenallee. wir hielten am strand und liefen hinaus auf die wharf – einen langen holzsteg, der ins meer führt und so breit ist, dass man auch mit dem auto drauf fahren kann… damit man nicht zu weit zu den sich dort befindlichen restaurant laufen muss… (kein kommentar). leider war der wind trotz sonne etwas kühl und so kehrten wir bald zum auto zurück.
wir fuhren noch zur state street, der haupteinkaufstraße wo es auch eine große open air mall gab. dort bummelten wir ziellos ein bisschen herum und gingen anschließend in einem restaurant names pascucci italienisch essen. war aber nicht so toll, denn auf meinem salat mit lachs lag nur ein sehr künnerliches stück fisch und luis nudelgericht enthielt dem geruch nach zu urteilen ungefähr eine ganze zehe knoblauch.
anschließend war es höchste zeit mal wieder zu tanken. mit einem gefühlten halben liter im tank fanden wir schließlich sogar eine filiale der von uns – auf grund der günstigen preise – präferierten tankstelle 76. vollgetankt fuhren wir weiter nach montecito, einem sehr bonzigen vorort von santa barabara mit wunderschönen stränden. leider war an diesen kaum zu parken, bestimmt damit die vornehmen anwohner nicht von so ordinären roadtrippern wie uns gestört werden.
ventura ließen wir links liegen und fuhren gleich weiter nach oxnard, um erstmal unser hotel zu finden, und dann zu überlegen, was wir noch mit dem tag anfangen wollten. oxnard war wenig attraktiv, dafür war das hotel das bisher schönste. es handelte sich um ein hampton inn, das gleich an einem yachthafen gelegen war. zu meinem großen stolz gelang es mir ein zimmer mit hafenblick für uns zu erfragen. als wir dort mit unseren koffern ankamen ging gerade die sonne über dem hafen unter.
aber auch sonst war das zimmer das schönste bisher. alles war modern und hell, es gab einen lapdesk und wlan, so dass man im bett extrem komfortabel im internet surfen konnte. und ach, das bett! das weichste bett, in dem ich je geschlafen habe. ich fühlte mich wie eine prinzessin. das bettlaken war gefüttert, es war als würde man auf einer daunendecke schlafen. und die decke war nicht aus kratziger wolle sondern weiß und weich und wunderbar. und es gab ein weiches und ein hartes kissen, so dass man sich eines nach seinem geschmack aussuchen konnte (ich: weich, luis: hart). außerdem gab es einen bequemen sessel, eine plastik-orchidee, tolle toiletries und mehr handtücher als eine großfamilie hätte verbrauchen könnnen. eine solche oase der wohligkeit wollten wir an diesem abend nicht mehr verlassen und so aßen wir unsere obligatorischen sandwiches im bett und ich nutzte den rest des abends für die ersten einträge auf diesem blog.













































