Filed under: new york
langsam taten die füße nun auch schon beim aufstehen weh. trotzdem quälten wir uns auch am 4. tag wieder tapfer aus dem bett. einem city-guide, den wir freundlicherweise in unserem zimmer vorgefunden hatten, entnahmen wir ein café in dem es nett sei zu frühstücken. also machten wir uns auf den weg, die 5th avenue hinunter, bis zum flatiron district, zur new york bakery. zu einem sehr ansprechenden interieur gesellte sich eine feine auswahl an frühstücksartikeln: frisches obst mit granola und joghurt, alles erdenkliche gebäck, porridge, bagels und kaffee satt. es tat wirklich gut mal wieder was frisches zu essen. und die preise waren auch sehr annehmbar.
mit vollen bäuchen ging es weiter richtung greenwich village – dort wollten wir uns nochmal in ruhe die hübschen seitensträßchen ansehen. zunächst hielt uns aber noch ein buchladen auf: barnes & noble auf der 5th avenue, nach eigenen angaben der größte buchladen der welt. die preise konnten allerdings nicht überzeugen, bei amazon kosten die bücher genau so viel. trotzdem habe ich mir ein interessant klingendes buch gekauft: special topics in calamity physics von marisha pessl – verglichen mit lolita und everything is illuminated. “for the devotee of inventive new fiction.”
schließlich in greenwich village angelangt war tatsächlich noch ein ganz anderes new york zu entdecken: ruhig und grün, mit kinderwägen statt autos und taxis auf den straßen. weiter ging es richtung east village, vorbei am laden von patricia field, in den ich mich dann doch nicht reingetraut habe. angesichts zu teurer preise einen laden voller begehrenswerter dinge mit leeren händen zu verlassen ist einfach zu niederschmetternd.
also führte unser weg weiter zum angeblich besten cupcake laden in ganz new york (quelle: galadarling.com): sugar sweet sunshine. die gegend auf dem weg dorthin war plötzlich mehr als unheimlich, keine touristen weit und breit, stattdessen überall junkies und homeless people. aber da ich mir von unserem zielbesserung erhoffte gingen wir mutig weiter. leider wurden wir dafür nicht belohnt: weder waren die cupcakes besonders toll, noch wurde die gegend angenehmer. aber die namen der verschiedenen cupcake sorten waren nett (sassy red velvet, ooey gooey). richtung norden wollten wir uns ins richtige east village retten. tatsächlich gab es dort einige ganz nette boutiquen, aber so richtig wohl fühlten wir uns trotzdem nicht.
deshalb sprangen wir in die metro und fuhren zur grand central station, die auch wirklich immer wieder einen besuch wert ist. ich frage mich, ob es irgendwo auf der welt einen bahnhof gibt, der auch nur annähernd so schön ist. auch der food court im untergeschoss war wirklich beeindruckend.
nun wollte ich noch das subway-gitter sehen, auf dem marilyn monroe in the seven year itch ihren rock fliegen ließ. dankenswerterweise war es sogar in unserem ebenfalls im hotel erhaltenen statdplan eingezeichnet. aber finden konnten wir es nicht. wahrscheinlich standen gerade taxis darauf herum. zum trost haben wir uns bei jamba juice einen saft gekauft. jamba juice ist wirklich eine tolle sache, dort gibt es alle möglichen tollen smoothie-kreationen aus frischen früchten. yummy.
derart gestärkt nahmen wir als nächstes den weg zur un auf uns. dort fand aber leider gerade eine ungemein wichtige veranstaltung statt, so dass man uns nicht aufs gelände ließ. durch den zaun betrachtet war die ganze sache weit weniger beeindruckend als aus der nähe. also mussten wir mal wieder die 5th avenue hinauf wandern, um schließlich in einer seitenstraße – übrigens genau gegenüber vom hintereingang des moma (hätten wir das mal am vortag gewusst) – den manola blahnik laden zu finden. das schaufenster war sehr klein und unauffällig aber gab den blick auf die wunderbarsten schuh-kunstwerke frei. aus ähnlichen gründen wie bei patricia field habe ich mir auch hier den besuch fürs nächste mal aufgespart.
es war immer noch nicht so richtig spät, dabei wollten wir doch unseren nächsten programmpunkt – die spitze des rockefeller centers – gerne bei sonnenuntergang erledigen. trotzdem machten wir uns schonmal auf den weg dorthin und schauten uns die geschäfte unten im turm und den platz dahinter an. die fläche auf der im winter schlittschuh gelaufen wird, sah ohne eis enttäuschend uninspirierend aus.
letzendlich entschlossen wir uns doch uns auf den weg nach oben zu machen. ich war froh, dass wir im moma kombi-tickets gekauft hatten und uns ganz ohne das gefühl sich unaufhaltsam leerender konten in die warteschlange hinter eine der unausweichlichen japanischen reisegruppen stellen durften. zum glück dauerte das warten gar nicht so schrecklich lange und oben angelangt konnten wir new york zuerst bei tageslicht, dann bei sonnenuntergang und dann bei nacht von oben bewundern. der besuch hat sich absolut gelohnt und ich würde top of the rock dem empire state building in zukunft immer vorziehen, weil man im freien steht und nicht hinter glasscheiben eingezwängt ist.
als wir uns endlich von den lichtern der großen stadt losgerissen und wieder auf der erdoberfläche angekommen waren, merkten wir, dass unsere mägen knurrten. dem stadtführer hatte ich einige lecker klingende italiener in der nähe unseres hotels entnommen, aber als wir dort vorbeigingen sahen sie uns alle irgendwie viel zu posh aus.
aber ganz zufällig wurden wir doch noch fündig: rare bar & grill an der lexington avenue und 37. straße. dort bekam ich noch meinen langersehnten new yorker cosmopolitan und luis den besten burger ever. er war aus einem steak zubereitet worden, mit speck umwickelt, mit caramellisierten zwiebeln und köstlichem geschmolzenem käse und salat belegt. dazu gab es tolle frische, ganz dünne shoestring fries. und ein pickle. unerhört großzügig hat luis mir immer wieder gabeln mit dieser köstlichkeit in den mund geschoben. ich hatte leider nicht so viel glück, durch ein missverständnis hatte ich mir einen vegetable burger bestellt, sprich eine gemüsefrikadelle. die konnte auch durch den durchaus leckeren salat auf dem sie lag nicht gerettet werden konnte. zum trost habe ich mir zum nachtisch noch keylime-cheesecake mit frischen erdbeeren und schlagsahne bestellt und wurde fürstlich entschädigt.
nachdem wir die entsprechend erschreckende rechnung bezahlt hatten, blieb nichts weiter zu tun als nach hause zu rollen und dort schonmal die koffer für den nächsten tag zu packen.
Filed under: new york
für diesen sonntag hatten wir uns die museen vorgenommen. also fuhren wir mit der metro bis zur 86th street – das ist ungefähr auf der höhe vom guggenheim, das am weitesten nördlich liegt. dort angekommen haben wir uns erstmal verlaufen, was nicht schlimm war, weil man so mal ein bisschen new york ganz ohne touristen zu sehen bekam. und schließlich haben wir das guggenheim doch noch gefunden. rein gegangen sind wir nicht, weil der eintrittspreis mit 18$ nicht ganz billig war und ich die sammlung ja schon in bonn gesehen hatte. aber das gebäude gesehen zu haben war den besuch auf jeden fall wert.
das wetter war übrigens schrecklich, die ganze zeit nieselte/tröpfelte/regnete es und schwül war es auch wieder furchtbar. das nächste stück weg sind wir im central park gelaufen. wie gerne hätte ich auf einer der wiesen eine pause eingelegt. aber das war uns dieses mal leider nicht vergönnt. dafür haben wir aber das wasser-reservoir und organisiert rennende menschen gesehen.
als nächstes kamen wir zum met. auch hier hatten wir aus mangel an übergroßem interesse beschlossen uns den eintrittspreis zu sparen. aber den shop konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. schließlich hat dort mein vater früher immer seine krawatten bestellt und einige weihnachts-dinge haben wir auch von dort. dementsprechend habe ich die gelegenheit ergriffen ein paar mitbringsel für meine eltern zu besorgen.
danach konnte es weiter gehen richtung frick collection. dort angekommen stellten wir aber fest, dass unsere mägen knurrten und wir einen museums-besuch ganz unmöglich auf nüchternen magen durchtstehen würden. also machten wir uns auf die suche nach ein paar bagels für ein spätes frühstück. nach einem unendlich langen marsch fanden wir schließlich in der 2nd avenue das paradis: pick-a-bagel. dort bestellten wir everything bagels mit egg salad, lox und oliven-creamcheese, dazu 2 latte. zu spät erst entdeckten wir, was wir uns noch alles auf die bagels hätte packen lassen können. aber auch so waren wir sehr zufrieden.
erneut gestärkt konnten wir nun zur frick collection zurückkehren und uns in diesem eindrucksvollen wohnhaus alle möglichen weltklasse gemälde zu gemüte führen. seitdem möchte ich später auch gerne in einem haus mitten in new york – mit park-blick! – leben, das aussieht wie ein museum. nur andere künstler würde ich mir dafür aussuchen denke ich. whistler war allerdings eine neu-entdeckung für mich. ich finde zu recht der einzige amerikanische künstler, den herr frick für seine sammlung als würdig erachtete.
über die madison avenue ging es weiter richtung downtown. hier gab es ganz andere kunst zu bewundern: die schaufenster der wichtigsten modehäuser aus europa und amerika. besonders hat es mir die boutique von oscar de la renta angetan. wenn ich mal zu viel geld haben sollte, weiß ich jetzt jedenfalls wo ich es ausgeben wollen würde.
der nächste stop war der apple cube an der 5th avenue. dort haben wir uns des kostenlosen w-lans bedient um nachzusehen wann und wo in new york welche filme gezeigt werden. außerdem haben wir die neuen, zum glück wieder schlanken und wunderbar bunten i-pod nanos bewundert und uns an dem weichen futter einiger laptop-taschen berauscht.
nun war es an der zeit das moma zu besuchen, bis zum ende der öffnungszeiten blieben schließlich nur noch gut zwei stunden. an der kasse stellten wir erfreut fest, dass es ein kombi-ticket mit dem rockefeller center gab, das wir ohnehin am nächsten tag besuchen wollten. aber zunächst natürlich moma. ich glaube nächstes mal gehe ich lieber ins whitney, das sich auf amerikanische künstler spezialisiert hat. viele der europäischen sachen hat man nämlich doch schon oft gesehen. und auf monet und konsorten kann ich ohnehin verzichten. trotzdem hat es sich gelohnt. jetzt weiß ich, dass der goldene fisch einen steinernen bruder hat. ob der auch nachts ein hemdchen trägt? auch die aktuelle foto-ausstellung hat uns gut gefallen. gerade wurde (neben einem anderen künstler) sogar eine deutsche gezeigt: jospehine meckseper. nur die ständige photo-sammlung (und damit andreas gursky) waren leider gerade nicht zugänglich.
schon im museum fingen unsere füße ganz grauenvoll an weh zu tun. trotzdem konnten wir uns den museums-shop natürlich nicht entgehen lassen. dort fanden wir: poster von taxi driver und a clockwork orange und ich tolles wonder-woman-briefpapier. für meine umfangreiche nicht-elektronische korrespondenz. hinterher machten wir uns auf den weg richtung times square. in der 42nd street gibt es nämlich doch ein kino und dort schauten wir uns zur erholung und zum angemessenen abschluss des tages eagle eye im imax an. ich wusste gar nicht, dass ich so scharf sehen kann.
kino in amerika ist toll. es gibt so große portionen cola und popcorn, dass einem schon schlecht wird, wenn man nur die hälfte davon verzehrt. und an besonders patriotischen stellen klatscht und jubelt das publikum – und das im wie ich dachte liberalen und zynischen new york. der film war übrigens ganz okay und sicher gut geeignet und ihn im imax zu sehen. er hat uns jedenfalls wieder so weit wach gemacht, dass wir anschließend den weiten heimweg relativ gutgelaunt überstanden haben.
Filed under: new york
dank jetlag konnten wir richtig früh aufstehen. die subway station war quasi um die ecke. dort wurden wir gleich mal angeschnorrt. leider hatten wir aber noch kein kleingeld. die sache endete dann damit, dass der schnorrer uns dabei geholfen hat, unsere subway-tickets zu kaufen. blöderweise sind wir erstmal auf der falschen seite reingegangen. dank einer freundlichen subway-angestellten schafften wir es aber doch noch auf den weg richtung downtown.
bei bowling green sind wir ausgestiegen und haben uns auf den weg richtung battery park gemacht. die ganze zeit hielten wie ausschau nach frühstücks-donuts, aber leider erstmal ohne erfolg. im battery park scharten sich schon all die touristen. obwohl die freiheitsstatue wirklich nur ganz klein auszumachen war, entschieden wir uns dagegen mit dem boot hinzufahren – aus geld- und zeitgründen.
danach machten wir uns auf den weg richtung wall street. unterwegs mussten wir mit ansehen wie der wall street bulle von einer gruppe japanischer touristen attakiert wurde. am stock exchange angelangt (ruhig da wochenende) haben wir uns erstmal einen new york hot dog gegönnt, da immer noch keine donuts in sicht waren. insgesamt eine sehr enttäuschende erfahrung.
als nächstes stand ground zero auf dem programm. schon krass, dass nach 7 jahren dort immer noch nichts steht, immer noch ein riesen loch in der skyline klafft. man kann quasi einmal drum rumlaufen und sich davon überzeugen, wie die arbeit voran geht. es gibt auch ein info center mit gift-shop und 10$ führungen. das haben wir uns aber gespart und sind an einer fragwürdigen jeff koons vorbei zurück auf den broadway gegangen.
wir haben dann doch noch einen dunkin donuts entdeckt, wo luis sich 2 glazed donuts und einen kaffee und ich mir einen hochkalorischen smoothie gegönnt haben. nach einer entsprechenden frühtstückspause auf einer schönen parkbank sind wir zur brooklyn bridge gelaufen. überraschend wie nah all diese sehenswürdigkeiten zusammenliegen. der blick von der brücke war aber damals bei nacht wirklich spektakulärer als diesmal bei nebel. bei diesem komischen schwül-warm-dunstigen wetter war es mal wieder zeit eine schicht kleidung abzulegen.
als nächstes stand die lafayette street auf dem programm. ganz praktisch führt sie zunächst durch china-town mit chinesischen mcdonalds- und straßenschildern und durch little italy mit köstlich duftenden pizza-places (leider lagen donuts und smoothie noch nicht lang genug zurück). und am besten ist: sie endet in soho, wo es wirklich sehr sehr cool ist. nicht zuletzt weil dort der irregular choice laden liegt. aber auch tarina tarantino, betsey johnson, supreme store und bape.
bei irregular choice habe ich mir gleich mal ein paar tolle blaue reduzierte schuhe gekauft. und bei tarina tarantino ein paar überteuerte ohrringe, die ich später einmal in einer großen geste meiner liebsten enkelin vermachen werde. und in einem tollen laden namens girl props mit einer wahnsing strangen verkäuferin gab es großartigen geschmacklosen, pinken, glitzernden schmuck für wenig geld.
und weiter gings richtung greenwich village. dort konzentriert sich die new yorker uni, dementsprechend waren viele studentisch aussehende junge menschen unterwegs. es nieselte schon seit einer ganzen weile richtig fies und so entschlossen wir uns schließlich für ein pizza restaurant namens patsy’s. dies stellte sich als sehr gute entscheidung heraus, denn sowohl der salat als auch die riesengroße pizza mit sausage and olives waren wunderbar. gut hat mir gefallen, dass man ganz frei aus den verschiedenen belägen auswählen konnte und je zusätzlichem belag einfach 2,50$ mehr bezahlt hat. und dass es umsonst wasser dazu gab.
erneut gestärkt verließen wir patsy’s mit der halben pizza in einem doggy bag verstaut. den brodway entlang liefen wir am flatiron building vorbei zum empire state building. wegen dem nebel konnte man leider nicht die spitze sehen. unsere füßen waren kurz davor den geist aufzugeben und so gingen wir erstmal ins hotel. dort machten wir den fehler uns hinzulegen und nur mit mühe schafften wir es um 8 wieder aufzustehen. dafür wurden wir aber mit einer überraschung belohnt: aus unserem hotel fenster sahen wir in der dunkelheit das empire state building leuchten.
da wir also schon wach waren machten wir uns auf den weg zum times square, zu fuß via broadway. samstag abend war möglicherweise nicht der ideale zeitpunkt dafür. ähnlich wie reeperbahn und rummelplatz fanden wir die bunten lichter und sich ziellos herumschiebenden menschen eher anstrengend. ein kino zu finden ist uns leider auch nicht gelungen und so gingen wir schließlich zurück ins hotel, erfreuten uns an den resten unserer erkalteten pizza, tollem unterwegs erworbenem soda (cherry coke zero! mountain dew!) und etwas amerikanischem fernsehen.
Filed under: new york
mal wieder überpünktlich trafen wir gegen 9:00 am stuttgarter flughafen ein – so früh, dass unser erster flug nach düsseldorf noch gar nicht eingecheckt wurde. als es dann so weit war, durften wir erstmal erfahren, dass der weiterflug von düsseldorf nach nyc 4 stunden verspätung haben würde. juhu. nachdem wir uns mit zeitschriften und getränken versorgt haben, sind wir zum gate und schließlich ohne erwähnenswerte vorkommnisse nach düsseldorf geflogen.
dort mussten wir ewig auf einen transfer-bus zu einem ca. 100 m entfernten terminal warten. außerdem durften wir feststellen, dass die von vornherein etwas bekloppt wirkende schalter-tussi in stuttgart unsere gepäck-abschnitte auf einen flug-beleg eines anderen reisenden geklebt hatte, der über düsseldorf auf dem weg nach miami war. groß war unsere freude bei der vorstellung, dass unsere koffer nun auf dem weg nach miami sein könnten und dass uns in new york womöglich gepäck gefüllt mit fürchterlicher rentner-kleidung in bäsch und hawaii-mustern erwarten würde.
angelangt am terminal an dem wir nun 4 stunden auf unser flugzeug warten durften, versuchten wir zunächst auf erkundungs-reise zu gehen. leider war alles gerade dabei umgebaut zu werden und zugegebenermaßen zurecht: selten habe ich ein so hässliches flughafen-terminal gesehen. nur die decke mit vielen schwarz angemalten rohren und schächten hatte einen gewissen (mannheimesquen) charme. etwas tolles haben wir aber doch noch entdeckt, nämlich killepitsch für mädchen:
zur entschädigung für die wartezeit schenkte uns airberlin freundlicherweise zwei 6€ gutscheine, die wir in eine currywurst mit pommes in der überaus fragwürdigen und sauteuren terminal-kantine investiert haben. sozusagen als abschied von deutschland. schließlich kam dann doch noch unser flugzeug. man teilte uns mit, dass das eigentlich für den flug bestimmte flugzeug defekt war und man deshalb auf eine maschine warten musste, die gerade aus china kam. lolz. der flug war aber okay und wir wurden wirklich extrem gut versorgt, besser als ich es bei airberlin erwartet hätte. es gab comfort-kits mit aufblasbaren kissen, decken, schlafbrillen, earplugs und socken. und auch an essen und getränken haben sie nicht gespart. sogar wein haben wir bekommen.
danach habe ich eine weile geschlafen, und dann gabs noch feine sandwiches und einen tollen sonnenuntergang über den wolken, der sich leider nur unzufriedenstellend auf foto festhalten ließ. in new york angekommen wurden wir von wahnsinnig schwüler luft empfangen. durch die passkontrolle und den zoll kamen wir aber zum glück richtig schnell und unsere koffer waren auch da. draußen haben wir dann schnell unseren transfer-bus gesucht und gefunden und ich konnte schließlich auf dem beifahrersitz platz nehmen und bei offenem fenster durch die nacht richtung new york rauschen. unten ein bild vom hampton-jitney (wie bei sex and the city), der vor uns parkte und mein erster blick auf die lichter von new york.
nach einer schönen fahrt durch die nächtliche stadt kamen wir schließlich in unserem hotel (hotel 31, 31st street) an. die gegend sah nett aus und auch drinnen war alles zu unserer zufriedenheit. und ans bad auf dem flur bin ich ja nun schon gewöhnt.


















































