day 13: south of eden

an diesem morgen haben wir das inklusive frühstück mal wieder verschlafen. aber wir haben uns sogleich mit donuts getröstet, die noch vom vorabend übrig waren. dann ging es los auf einem nur 4-spurigen highway, erst durch sehr heruntergekommene wohngebiete und dann entlang der everglades. ich frage mich, ob ich mir die “alligators crossing” schilder nur eingebildet habe, oder ob sie wirklich da waren. bald fuhren wir auch schon nach key largo, das noch ganz schön kommerziell und nah an der kalten realität wirkte. in einem supermarkt haben wir uns nochmal mit einigem strandzubehör eingedeckt: lsf 100 sonnenspray, da wir beide vom wasserpark einen fiesen sonnenbrand mitgenommen hatten, und schnorchel und taucherbrille für luis. ich war damit erstmal fertig. unser nächster stop war in einem bird sanctuary, wo verletzte vögel aufgenommen und gesund gepflegt werden. es gab adler, falken, eulen, papageien – und pelikane sogar in freier wildbahn und frei von jeder scheu.

hooray for boobies!

nach unserem besuch bei den vögeln ging es weiter richtung key west. schon bald haben wir neben der straße angehalten und mit meerblick (türkis! glitzernd!) sandwiches gegessen. aber natürlich wollten wir so schnell wie möglich ins hotel. die strecke war super, immer sah man aufs meer und wir sind über einige extrem lange brücken gefahren. schon eine leistung diese inselkette so mit straßen zu verbinden – wenn auch eine fragwürdige. schließlich kamen wir am hotel an – dem casina marina resort (gehörig zum waldorf astoria!). war schon ein ganz schön feiner bau und auch unser zimmer war schön mit super parkett und durch palmen verdeckten meerblick. ein bisschen klein war es allerdings schon. aber wen interessiert das, wenn draußen überall hängematten sind auf den man enstpannen, cocktails schlürfen, lesen und wunderbar schlafen kann?

es war wirklich schwer sich wieder von der hängematte loszureißen und so war es auch schon ganz schön spät als wir uns auf der suche nach essbarem aufmachten in richtung key wester innenstadt. key west ist ja ein weiterer von schwulen favorisierter urlaubsort. allerdings sah die gay community hier ganz anders aus als in provincetown und auch in chelsea: sehr party-orientiert, oben ohne, hotpants, federboa, high heels – passend zu den warmen temperaturen und dem guten cocktail angebot. gegessen haben wir in einem mexikanischen restaurant, das okay aber nicht überwältigend war. ich hätte lieber karibisch probiert, aber es war zu spät um noch weit zu laufen. und die duval street – die hauptstraße von key west – war vom hotel gut zu fuß zu erreichen. fototgrafierenswert war hier auf den ersten blick nichts außer dieses schild im schaufenster einer galerie. recht haben sie!

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One Response to day 13: south of eden

  1. Svenja says:

    Key Largo! OMG! Da fällt mir dieses Goldstück von Jahren her ein: http://www.youtube.com/watch?v=9ChADh1zt5I

    Und: isf 100?? Das gibts?! Würd mir auch gut tun ;)

    Hooray for Hängematten! Das sieht super aus – direkt am Meer, Cocktails… Was will man mehr? :)

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