für unseren tag in orlando stand der disney waterpark “typhoon lagoon” auf dem programm. wir standen also unmenschlich früh auf um gleich im moment der öffnung da zu sein. das hat sich gelohnt, denn wir konnten uns eine liege im schatten reservieren (ganz die deutschen touristen) und die besten attraktionen während der ersten stunde fast ohne schlange fahren. danach machten wir nach und nach die anderen durch. den salzwasser see mit den exotischen fischen und kleinen haien, den man mit einem schnorchel durchschwimmen muss, fand ich ziemlich furchtbar. dafür waren die anderen sachen toll und auf dem lazy river haben luis und ich uns in bequemen schwimmreifen anderthalb mal um das ganze areal herumtreiben lassen. der wellen-pool produzierte die unglaublichsten, furchteinflößendsten wellen, die ich je gesehen habe – von denen habe ich mich auch lieber ferngehalten. insgesamt war die ganze sache aber vorbildlich aufgebaut, perfekt durchtdacht, makellos sauber und sehr sehr spaßig und unterhaltsam. es war bestimmt die richtige entscheidung diesen wasserpark zu besuchen. gegen mittag hatten wir dann aber alles gesehen, unsere mitgebrachten sandwiches verspeist, genug von den immer zahlreicher werdenden menschen und die ersten anzeichen eines sonnenstichs und machten uns deshalb nochmal auf den weg nach downtown disney. ich hatte mir den größten disneystore der welt am vorabend nicht eingehend genug anschauen können und so haben wir das noch nachgeholt – viel probiert aber nichts mehr gekauft.
eigentlich wäre es schlau gewesen, danach weiter nach miami zu fahren. das war nämlich noch ein ganzes stück und noch so ein abstecher an den strand wie am vortag wäre auch nett gewesen. aber da ich gesehen hatte, dass es in der einen outlet mall auch ein victorias secret outlet gab, führte kein weg daran vorbei sich das einmal anzuschauen. nicht, dass ich mir hätte denken können, dass es dort nur fürchterliche unterwäsche-kreationen in den fragwürdigsten farben geben würde. aber immerhin habe ich bei ted baker noch ein nettes portemonnaie entdeckt. dann sind wir schließlich doch noch losgefahren über einen schnurgeraden, fast leeren highway der endlos durch das vertrocknete hinterland floridas führte. zurück an den atlantik kamen wir in der nähe von palm beach. es wurde schon langsam dunkel und so sind wir nicht mehr an den strand gegangen sondern stattdessen staunend mit dem auto durch straßen mit atemberaubenden villen gefahren. da stand wirklich eine neben der anderen mit perfektem seeblick. wie kann es sein, dass es so viele leute gibt, die sich so ein haus in so einer lage leisten können? und warum gehöre ich nicht dazu? als es ganz dunkel war sind wir auf die interstate zurückgefahren. wir ahnten nicht, was uns da noch erwartete: der verkehr in miami ist mindestens so schlimm wie der in l.a. – auf beiden seiten wird man ständig von autos und motorrädern überholt die lächerlich weit über dem speed limit fahren. dazu war es noch dunkel und die straße war nass. wirklich kein spaß. wir waren sehr froh, als wir im motel in south miami ankamen. und obwohl es das billigste der ganzen reise war, haben wir auch dort sehr gut geschlafen.





Einfach nur schää
Da habt ihr echt einen beneidenswerten Urlaub geplant. Und die funkelnden MiniMouse-Ohren stehen dir ausgezeichnet!