day 11: welcome to the sunshine state

bevor wir uns auf den weg richtung süden machten, wollten wir uns noch fripp island anschauen, das vor beaufort im atlantik liegt. die fahrt dorthin war sehr schön, denn die gegen um beaufort ist überall von meeresarmen durchzogen. leider wurde unser besuch auf fripp island aber nichts, denn die insel ist privat und eine sehr unfreundliche frau im wachhäuschen bei der einfahrt wies uns an sofort umzukehren. aber egal, schließlich ist der weg das ziel. über kleine landtraßen ging es weiter nach savannah. ein netter verkäufer in einem laden in new york hatte uns empfohlen uns dort den alten friedhof anzuschauen. den haben wir tatsächlich auch gefunden. die stimmung war wirklich sehr morbide, überall in den bäumen hing spanisches moos und man hatte so richtig das gefühl, dass hier nachts noch die konföderierten soldaten herumspuken oder so.

mehr haben wir von savannah nicht gesehen, denn wir hatten noch eine lange fahrt vor uns. aber die südstaaten haben uns insgesamt gut gefallen. den rest von georgia haben wir auch recht schnell durchquert ohne eine einzige “vom winde verweht”-mäßige plantage gesehen zu haben. und dann waren wir auch schon in florida, dem letzten staat unsere reise angekommen.

eigentlich wollten wir ja ins landesinnere nach orlando, aber wir hatten noch lust auf strand (ist ja klar in florida) und so sind wir bei crescent beach von der interstate runtergefahren und haben nach einem netten plätzchen gesucht. in flagler beach haben wir ein gefunden. das wasser war warm und am strand liefen attraktive junge menschen in neonfarbenen klamotten herum. vom wasser aus fiel mir auf, dass sich am strand etwas bewegte. wie sich heraustellte waren es sonderbare gelbe krebse, die ich dann ausgiebig fotografiert habe. sie waren sehr scheu und liefen arttypisch seitwärts. das zusammen mit ihren schwarzen knopfaugen sag wirklich possierlich aus. pelikane haben wir auch wieder gesehen.

gegen 7 ging es dann weiter richtung orlando. dort reihten sich entlang des highways vergnügungspark an hotel an wasserpark an outlet mall. und ich dachte immer sea world ist am meer. wir fuhren noch in einem supermarkt vorbei um uns das erste mal während dieses urlaubs alles nötige zu besorgen um leckere amerikanische sandwiches zu machen. nachdem wir diese im hotelzimmer verspeist hatten, mussten wir dringend noch zu einer der outlet malls fahren, weil ich mir zu gerne noch einen neuen badeanzug für den am nächsten tag geplanten besuch im waterpark gekauft hätte. natürlich wurde ich nicht fündig. nike, wohin man mich in fast allen anderen geschäften geschickt hatte, führte keine badeanzüge und der eigentlich sehr nette bei ralph lauren hat mir nicht gepasst. also musste ich mich leider mit einigen sagenhaften günstigen OPI nagellacken trösten. anschließen fuhren wir über den buena vista drive nach downtown disney wo disney einem großzügigerweise auch abends noch die möglichkeit einräumt für disney merchandise geld auszugeben. diese gelegenheit habe ich natürlich gleich dankbar beim schopf gepackt und einen minnie mouse cupcake mix gekauft. währenddessen war luis bei ghirardelli und hat uns beiden ein köstliches eis besorgt – für mich ein peanut butter sundae über das ich zuvor schon bei tripadvisor gelesen hatte. es war wirklich so gut. und ist auch der grund, warum ich auf dem später entstandenen foto so eine wampe habe.

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