Filed under: southern cali
bevor wir uns auf den weg machen konnten, mussten erstmal unsere zwei koffer und die neu dazugekommene reisetasche gepackt werden. dann machten wir noch einen umweg an einer mall vorbei, weil ich unbedingt nochmal zu victoria’s secret wollte. bis unser flug ging blieb immer noch genug zeit das moca aufzusuchen, das museum of contemporary art. es liegt quasi neben der walt disney concert hall von frank gehry – zum glück hatten wir auf diese weise die gelegenheit dieses faszinierende gebäude aus der nähe zu sehen.
die parkplatzsuche gestaltete sich fast unmöglich und schließlich mussten wir nachgeben und 12$ hinblättern – obwohl wir nach der ganzen sucherei nur noch eine stunde hatten. der eintritt im moca war auch nicht gerade geschenkt, aber nun waren wir schon da. leider wurde nicht die sammlung gezeigt, die in meinem reiseführer sehr gelobt gewesen war. stattdessen war in einem teil des museums eine retrospektive des deutschen künstlers martin kippenberger zu sehen. in der anderen hälfte wurde eine louise bourgeois ausstellung vorbereitet, die ich sehr gerne gesehen hätte. über die trennwände hinweg konnte man schon eine große spinnenskultpur ausmachen. herr kippenberger begeisterte uns leider weniger, aber über den nostalgischen “kenner trinken württemberger”-aufkleber auf diesem mit brauner farbe und haferflocken gestrichenen auto haben wir uns beide gefreut.
besonders lang hat uns die ausstellung nicht beschäftigt und so blieb noch zeit den museums-shop aufzusuchen. davor stand eine beeindruckene skulptur aus auto- und flugzeugteilen. im shop kaufte ich mir eine box mit karten mit “subversive cross stitching” von julie jackson. i love!
dann mussten wir uns wieder in den verkehr wagen um zum flughafen zu kommen. auf dem weg kamen wir noch über eine besonders beeindruckende intersection – sowas brauchen wir in deutschland auch! zum glück klappte alles bestens: das zurückgeben des mietwagens, die fahrt zum terminal, der check-in und sogar der gefürchtete security check. in einem zeitschriftenladen wurden wir bei der genervten verkäuferin noch all unser kleingeld für zeitschriften und snacks los.
auch im flugzeug war uns das glück hold: wir saßen zu zweit auf drei sitzen in der mitte des flugzeugs. so konnten wir mit hilfe von melatonin sogar ein bisschen schlafen. in düsseldorf mussten wir eine ganze weile auf den anschlussflug warten und kauften uns in alter gewohnheit bei starbucks mit kreditkarte zwei kaffee (natürlich die größte größe). noch wollten wir uns nicht eingestehen, dass dieser wunderschöne urlaub nun wirklich vorbei war.
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Comment by Luis December 21, 2008 @ 5:14 pm