Luis and Johanna do America


day 18: highway to hell
December 9, 2008, 6:05 pm
Filed under: southern cali

nach dem guten warmen hampton inn frühstück suchten wir zunächst eine premium outlet mall (carlsbad premium outlets) auf, die wir am vortag auf dem weg zum hotel entdeckt hatten. vielleicht würden sich noch ein paar polos für luis finden lassen. aber obwolh es sogar ein barneys new york (!!!) outlet gab, wurden wir nicht so richtig fündig. für ein bisschen kontrastprogramm fuhren wir noch zu walmart, wo es mir aber im vergleich zu target nicht so super gefiel. trotzdem war hastdunichtgesehenhastdunichtgeghört eine stunde vergangen.

schnell wollten wir jetzt noch ein bisschen was von diesem tag mitnehmen, den wir eigentlich orange county und seinen stränden gewidmet hatten. auf dem weg zum stranden verpassten wir eine ausfahrt und fanden uns plötzlich in der einfahrt zu camp pendleton, einer marine corps base wieder. ein bisschen hatten wir angst, gleich festgenommen und per schiff zurück nach deutschland verschifft zu werden, aber wir durften einfach einfahren, wenden und doch noch zum strand fahren. landeinwärts machte sich währenddessen immer mehr eine große rauchwolke bemerkbar – dort begannen an diesem tag die schlimmen feuer, über die noch wochen später immer wieder in den deutschen nachrichten berichtet wurde.

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in orange county war es tatsächlich sehr hübsch, aber dem klischee entsprechend gab es leider unerhört viele privatstrände, so dass es sich gar nicht als so einfach erwies sich in die sonne in den sand zu legen. in laguna beach fanden wir aber schließlich eine versteckte garage von der aus man an einen sehr hübschen strand gelangte. dort blieben wir, bis die sonne unterging.

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obowhl es schon dunkel wurde, fuhren wir noch weiter und schauten uns die gated communities und die teuren geschäfte auf beiden seiten der straße an. in newport beach schien niemand mehr ohne bewachtes tor und ohne gläserne zäune (!!!) um sein virtel leben zu können. schließlich fuhren wir landeinwärts auf die interstate um nicht in die südlichen stadtteile von l.a. zu geraten die anscheinend keinen so guten ruf genießen.

die fahrt nach l.a. hinein war unglaublich, atemberaubend, verstörend – und ich war schließlich nur die beifahrerin. schon lange bevor man die stadt überhaupt erreichte war der verkehr schon völlig verrückt. die straße hatte bis zu 7 spuren, ausfahrten gab es links und rechts, überholt wurde ebenfalls links und rechts, auto drängte sich an auto und trotzdem ging alles mit scheinbar kopfloser geschwindigkeit vor sich. dass es inzwischen dunkel war, machte das ganze sicher auch nicht besser. ich kann mir nicht vorstellen wie erleichtert luis gewesen sein muss, als wir endlich die ausfahrt für hollywood erreichten und diese höllenstraße verlassen konnten.

immerhin erlebten wir mit unserem hotel, dem hollywood celebrity hotel, noch eine echt positive überraschung. es war hübsch eingerichtet, sauber, das zimmer war groß, es gab einen kühlschrank und einen esstisch, einen kleinen ankleidebereich und einen parkplatz um die ecke. und das beste war: innerhalb von 5 minuten konnte man auf dem hollywood boulevard sein. dazu musste man nur eine open air mall durchqueren, an deren rückseite sich das hotel befand. allerdings interessierten uns an diesem abend sterne und fußabdrücke auf dem boden wenig – wir wollten vor allem etwas essen. in der mall wurden wir fündig: bei california pizza kitchen gab es fabelhafte pizza, bezahlbare vorspeisen, ausgefallene salate und margaritas.


2 Comments so far
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mmmmh CPK. LECKER!

Und ja, der Verkehr auf der Strasse war schlimm. Überall bewegte sich was, und LA will ja dann auch noch das man während der Fahrt die hunderten WerbeBillboards beachtet.

Comment by Luis

Gut dass ihr nichts näheres mit diesen Feuern zu tun hattet.
Und: gläserne Zeune? Wtf?

Comment by Svenja




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