Filed under: southern cali
diesen tag begannen wir mit frühstück im hotel. das war nämlich inklusive. habe ich erwähnt, dass ich hampton inns liebe? es gab käse-omelette, bagels, toast, säfte, kaffee, kondensmilch mit karamell- und vanille-geschmack, cereal, peanut butter, jelly – einfach toll. da wir die folgende nacht auch hier verbringen wollten, hatten wir für diesen tag vor uns einen strand in der gegen auszusuchen und ein bisschen in der sonne zu liegen. der reiseführer empfahl zuma beach, nördlich von malibu. also fuhren wir dorthin und machten den dummen fehler statt wie alle anderen einfach auf der straße zu parken 6$ für die benutzung der vollkommen leeren parkplätze zu bezahlen. einer der parkplätze war reserviert, da an diesem tag “the new adam sandler movie” an diesem strand gedreht werden sollte. leider haben wir davon aber gar nichts mitbekommen. wir lagen nur ein paar stunden auf unserer flugzeug decke herum, beobachteten die surfer-boys und ihre am strand zurückbleibenden groupies, lasen und genaßen die sonne.
irgendwann wurde ich aber nervös, wie ich es am strand immer werde. das ewige herumliegen in der hitze macht mich ganz verrückt. also fuhren wir weiter gen süden, durch malibu, das an sich gar kein ort ist, sondern nur ein ca. 20 meilen langes gebiet an der küste. mit vielen bonzigen villen, privatstränden und -straßen. in diesen gegenden bekommt man immer den eindruck, sie wären nur von mexikanern besiedelt, weil die mexikanischen gärtner, bauarbeiter und sonstwie angestellten die einzigen menschen sind, die man auf den straßen sieht.
südlich von malibu fing schon ganz deutlich l.a. an, der verkehr war entsprechend. wir wollten zuerst nach venice beach, wo es diesen berühmten bretterweg mit den touristen-läden und massenhaft freakigen menschen (laut unserem reiseführer) – gibt. mal ein bisschen leute schauen. parken war aber zu vernünftigen preisen unmöglich und so beschlossen wir, dass unsere voyeuristischen tendenzen doch nicht so stark waren, und dass wir in las vegas bestimmt noch genug komische menschen sehen würden und fuhren zurück nach santa monica. dort konnte man kostenlos parken und in der ersten fußgängerzone, die ich während unseres urlaubs gesehen hatte, ein bisschen herumflanieren. allerdings hatten wir zu diesem zeitpunkt sämtliche geschäfte schon x-mal gesehen und besucht und so war der reiz der shoppingmeile schnell erschöpft.
wir überlegten noch essen zu gehen, ich wäre auch einigen margaritas nicht abgeneigt gewesen, aber es war erst 5 und so fuhren wir doch lieber wieder zurück in unser lockendes hotelzimmer um dort genüsslich ein paar unterwegs erworbene quarter pounder with cheese zu verspeisen. anschließend suchte ich noch bei maps.google.com die routen für die nächsten tage heraus und schickte sie an luis’ iphone, damit wir nach las vegas, zum grand canyon, und anschließend wieder zurück finden würden.
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