Filed under: northern cali
unseren letzten tag in der bay area hatten wir uns für san francisco aufgehoben. auf dem weg dorthin gerieten wir leider das erste mal in einen stau. und befuhren eine dieser irren brücken-intersections. da wird einem ganz schwindelig, vor allem weil die kurven schiefgelegt sind wie bei einer carrera-bahn (oder wie die heißen). auf den stau folgte der große spaß des parkplatz suchens – ohne sich mit den fiesen parkgebühren zu ruinieren. zum glück haben wir aber schließlich doch ein parkhaus mit annehmbaren preisen in richtig guter lage gefunden.
von dort sind wir erstmal zur market street gelaufen, am union square vorbei. ein forever 21 den wir auf dem weg besuchten konnte mich schon erheblich mehr begeistern als der erste und ich fand sogar einigen richtig netten schmuck. in dem urban outfitters in dem ich schon vor 8 jahren mit somang shoppen war, fanden wir ein schönes hemd für luis, das es aber leider nicht mehr in seiner größe gab. und in einem unglaublichen schuhladen, den ich auch schon von früher kannte, verbrachte ich eine ganze weile mir die unzählbaren reihen verbilligter designer-schuhe anzuschauen um schließlich bei allen zu hohe absätze zu disgnostizieren und den laden mit unverichteter dinge wieder zu verlassen.
langsam bekamen wir hunger und machten uns auf den weg richtung chinatown. auf der karte im reiseführer hatte ich die kürzeste route ausfinding gemacht – nur leider wurden dort die höhenunterschiede nicht angegeben und wir mussten ganz schön die berge rauf und wieder runter klettern. dafür wurden wir mit einigen netten ausblicken, unter anderem auf die bay und alcatraz belohnt. chinatown war leider eine einzige fiese enttäuschung. die läden die ich als skurril und bunt in erinnerung hatte waren einfach nur ramschig und das essen, das wir uns auch noch antaten möchte ich am liebsten vergessen. wenigstens war es billig. trotzdem war die stimmung etwas gedrückt und luis musste mich erstmal mit einem pumpkin spice latte bei starbucks wieder aufpäppeln.
als nächstes fuhren wir nach haight/ashbury und hier war es gottseidank immer noch so cool wie ich es in erinnerung hatte. nur leider parkten wir auf einem kurzzeit-parkplatz und hatten daher nicht so recht die ruhe all die tollen vintage-shops und ausgefallenen boutiquen zu durchforsten. trotzdem habe ich wirklich viele tolle sachen gesehen, die ich zu einem etwas geringeren preis sofort mitgenommen hätte. ich komme also auf jeden fall wieder!
über the castro (das ursprüngliche gay-viertel) fuhren richtung the mission wo viele hispanics leben und es dementsprechend tolle burritos geben soll. bis wir aber den im reiseführer am heißesten gelobten burritoshop gefunden hatten wurde es schon dunkel und da weit und breit kein parkplatz in sicht war entschieden wir uns uns nicht noch ewig in düsteren seitenstraßen danach umzusehen sondern lieber doch nach hause zu fahren um uns nicht als ahnungslose touristen unbeliebt zu machen.
auf der 101 war mal wieder stau und so setzten wir unseren weg auf el camino real fort – das ist eine straße die mindestens von san francisco bis nach los angeles führt, wenn nicht weiter, und an der auch unser hotel sowie so ziemlich jede fastfood-, supermarkt- und restaurant-kette liegt von der amerika jemals gehört hat. dort hofften wir noch etwas essbares zu finden um unsere bäuche für das unzumutbare mittagessen zu entschädigen. und wir wurden mehr als fündig: bei chevy’s gab es tolles (ich gebe zu: amerikanisiertes) mexikanisches essen und dazu margaritas. aus gläsern halb so groß wie mein kopf. om nom nom! (das ist übrigens guacamole auf luis’ burrito!)
um nicht schon wieder zeitverschiebungsbedingt um 10 einzuschlafen beschlossen wir zum abschluss des tages noch ins kino zu gehen. die suche nach selbigem gestaltete sich zwar extrem kompliziert, aber sie lohnte sich, denn wir entschieden uns für “burn after reading” von den coen brothers und dies ist ein wahrlich ausgezeichneter, lustiger, unterhaltsamer film mit durchweg großartiger besetzung. hier die absolut beste szene des ganzen films. zu beachten: was brad pitt mit seinen augen macht.
1 Comment so far
Leave a comment
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <pre> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>




Toller Film
Und tolle Stadt!
Comment by Svenja October 21, 2008 @ 8:31 am